12 gute Argumente Bäcker/-in zu werden

12 gute Argumente Bäcker/-in zu werden

Eine Ausbildung als Bäcker/in wäre genau Ihr Ding? Im Gespräch mit Freunden oder Bekannten kommen bei Ihnen allerdings Zweifel auf, weil Sie sich eher für andere Ausbildungsberufe interessieren und Vorurteile haben? Dabei gibt es wirklich tolle Gründe, Bäcker/in zu werden.

 

Im folgenden Artikel finden Sie 12 überzeugende Argumente, die für den Beruf des Bäckers sprechen.

 

In unserem Artikel kommen zahlreiche Bäcker und Bäckerinnen sowie unser Teigdesigner-Team zu Wort und verraten Ihnen, warum der Beruf des Bäckers so wunderbar ist. Wir wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Warum Bäcker werden? Junge Leute interessieren sich für den Bäckerberuf und fragen sich: ,,Warum will ich Bäcker werden?" Welche Gründe gibt es um Bäcker zu werden und warum will keiner Bäcker werden? 

 

Der Beruf des Bäckers ist "out"? Wir verraten Ihnen, warum früh aufstehen Spaß machen kann und was das Bäckerhandwerk an attraktiven Chancen bereithält.

1. Arbeitszeit

Für viele Menschen mag die Aussicht auf frühes Aufstehen auf den ersten und vielleicht auch auf den zweiten Blick nicht sehr toll sein, aber möglicherweise sollte man hier nicht so engstirnig denken. 

 

Damit der Kunde am Morgen frisches Brot und Gebäck genießen kann, muss der Bäcker natürlich seinen Dienst schon sehr früh am Morgen beginnen. 

Aber wer früher anfängt, der ist auch früher fertig. Wer möchte nicht schon Mittags im Schwimmbad oder auf Tour sein, während andere noch arbeiten müssen?

 

Früh aufstehen bedeutet also früh Feierabend machen. Wer sich an die Arbeitszeiten gewöhnt hat (und das geschieht erfahrungsgemäß sehr schnell), weiß es zu schätzen, tagsüber viel Zeit zu haben. Gerade für Familien ist der Tag bestens gestaltbar, wenn ein Elternteil  als Bäcker tätig ist.

2. Wertschöpfung

Als Mitarbeiter in einer Bäckerei arbeiten Sie mit Produkten die man fühlen, sehen, riechen und schmecken kann. Das ist nicht so “angesagt”, wie Dienstleistungen zu erbringen? Falsch! Denn die Leistung, die Sie erbringen wird durch die Produkte greifbar.

 

Am Ende des Tages b.z.w. am Ende der Nacht wissen Sie genau was und wie viel Sie verkauft oder gebacken haben.

Sie können durch tolle Produkte dem Kunden früh morgens schon einen guten Start in den Tag bescheren. Das ist einfach ein super Gefühl. Brot ist ein Grundnahrungsmittel das Sie täglich produzieren. 

 

Bäcker sehen ihren Erfolg sofort. Während in den allermeisten Berufen die Arbeitnehmer nur noch ein kleines Rädchen im großen Getriebe sind und keinerlei Arbeitserfolg mehr sehen, haben Mitarbeiter einer Bäckerei täglich greifbare Erfolgserlebnisse. Vom Mehl abwiegen bis zum Kundenfeedback geschieht alles direkt und in kürzester Zeit. Dies schafft eine hohe Arbeitszufriedenheit. Als Bäcker arbeiten Sie mit natürlichen Rohstoffen und erstellen damit Produkte, an denen Sie tatsächlich beteiligt sind und im wahrsten Sinne des Wortes "Hand" anlegen".

 

Bäcker? Ein wertschöpfender Beruf mit Mehrwert und Nährwert!

3. Der Duft aus der Backstube

Der Geruch von warmen Brötchen, frischem Brot, Kuchen, Torten und vielen weiteren Köstlichkeiten weckt in vielen Menschen positive Gefühle und regt den Appetit an.

Ein Arbeitsplatz an dem es so angenehm riecht ist wunderbar, gerade der Geruch von frischem Brot und Hefe lässt auch langjährige Bäcker dahinschmelzen. In welch anderem Beruf riecht der Arbeitsplatz so köstlich nach frischem Brot und Gebäck?

4. positive Gefühle

Die Kunden, die in eine Bäckerei besuchen, kommen in der Regel mit einem Lächeln im Gesicht. Denn sie besuchen Ihre Bäckerei, um die Brötchen oder das Brot zu kaufen, welche ihnen besonders lecker schmecken. Manche kommen auch, um einfach nur einen leckeren Kaffee zu genießen und einen kleinen Plausch zu halten.

 

Das ist im Vergleich zu einigen anderen Berufen ein großer Vorteil. Sie bekommen als Bäcker sofortiges Feedback. Wenn der Kunde in den Laden kommt und mit Freude die ansprechende Verkaufstheke mit all den tollen Backwaren sieht, ist das einfach wunderbar. Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, Sie können als Bäcker den Grundstein für ein gelungenes Frühstück legen. 

5. Frische rund um die uhr

Wer träumt nicht davon, immer in eine ofenfrische Semmel beißen zu können, oder ein noch warmes Brot mit Butter zu verzehren? 

Wer in der Backstube arbeitet, kann dies täglich tun. Hier fällt bestimmt das eine oder andere Stück Gebäck ab. Und weil der Bäcker die Backtechnologie versteht, kann er sich selbst auch jederzeit zuhause frisches Backwerk zaubern.

 

Umgeben zu sein von frischen Backwaren die noch warm sind, ist ein tolles Gefühl. Täglich werden frische und qualitativ hochwertige Backwaren aus natürlichen Zutaten hergestellt und Sie sind mittendrin! ;-)

5. Kreativität

Backrezepte gibt es unendlich viele. Natürlich gibt es immer wieder Klassiker, an deren Rezepte man sich halten wird. Dennoch kann der Bäcker seinen Produkten immer eine persönliche Note geben, um sich von den Mitbewerbern abzuheben. 

 

Auch an neuen Produkten muss ständig gearbeitet werden. Hierbei kann fleißig experimentiert und probiert werden, bis das Brot den Ansprüchen des Bäckers gerecht wird. Der Bäcker kann sich im Produkt verwirklichen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Ganz gleich ob beim Brot, beim Kuchen, beim Kleingebäck oder in anderen Bereichen. Der Bäcker kann im gesamten Backwarensortiment seine Kreativität einfließen lassen.

 

Es gibt kaum einen Beruf, in dem man eine größere Vielfalt an Verfahren und handwerklichen Techniken erlernen kann - entsprechende Ausbildungsqualität und einiges an Erfahrung nach der Ausbildung vorausgesetzt.

6. natürliche rohstoffe

Als Bäcker ist man immer in der Lage mithilfe von wenigen Rohstoffen, seinen eigenen Händen und notfalls mit einem mit Holz befeuerten Ofen für bekömmliche Nahrungsmittel zu sorgen. Selbst mit einem sehr minimalen Rohstoffangebot kann der Bäcker tolle Produkte zaubern.

 

Viele Bäcker setzen außerdem auf natürliche und regionale Rohstoffe, eine Tatsache die sehr für das Bäckerhandwerk spricht. Mit natürlichen Rohstoffen zauberhafte Backwaren herzustellen, die den Kunden begeistern - das hat schon was! Bäcker, die mit natürlichen Rohstoffen und nach alter Tradition backen, verzeichnen einen hohen Kundenzulauf. 

7. Arbeitsplatzsicherheit, denn Gegessen wird immer

Nahrung ist für den Menschen essentiell. Als Bäcker üben Sie einen zukunftssicheren Beruf aus, denn: Gegessen wird immer. Demzufolge hat eine Bäckerei erst einmal gute Voraussetzungen, um sichere Arbeitsplätze zu bieten. Als Bäcker müssen Sie überdies keine Angst haben, in der Backstube zu verhungern: Sie können auf ein leckeres und umfangreiches Frühstücksangebot zurückgreifen.

8. Teamwork wird groß geschrieben

In einem guten Team arbeiten mehrere Personen eng miteinander zusammen. Sie haben ein gemeinsames Ziel, gemeinsame Werte und Regeln und sind durch ein „Wir-Gefühl“ verbunden. Teamwork ist das A und O im Bäckerhandwerk. Besonders das Arbeiten im Team um das gemeinsame Ziel zu erreichen, ist ungemein motivierend. Wenn der Arbeitsplan steht und das Team die Schicht "rockt" herrscht einfach ein tolles und harmonisches Klima der Produktivität. Wenn Sie Teamwork mögen, werden Sie das Bäckerhandwerk lieben. 

9. Flexibilität

Als Bäcker oder Bäckereifachverkäuferin ist man nicht auf wenige Konzerne mit wenigen Standorten fixiert, sondern hat in jeder Region verschiedenste Arbeitsmöglichkeiten. Der Wechsel der Arbeitsstelle erfordert daher nur selten den Umzug in eine andere Region, wie dies heutzutage in den meisten anderen Berufen notwendig ist.

 

In vielen Dörfern und Städten gibt es sehr viele Bäckereien. Wenn Sie einen neuen Arbeitsplatz anstreben müssen Sie nicht lange suchen. Der nächste Bäcker ist oft gleich um die Ecke. Auch zeigen sich Betriebe im Bäckerhandwerk b.z.w. Backstuben als familienfreundliche Arbeitgeber!

 

In vielen größeren Betrieben sind aufgrund des Personalaufkommens die freien Tage flexibel planbar. Wenn ein Elternteil im Bäckerhandwerk tätig ist, kann kindgerecht geplant werden, da ein Elternteil schon mittags Zuhause ist. 

10. Internationale Karrierechancen

Als Bäcker können Sie in jedem Land der Welt arbeiten. Zum Beispiel auch dort, wo andere Urlaub machen. Es gibt kaum ein Top-Hotel oder Kreuzfahrtschiff, in dem nicht ein in Deutschland ausgebildeter Bäcker arbeitet. Wenn Sie im Ausland arbeiten möchten, bietet der Bäckerberuf eine hervorragende Grundlage dafür.

 

In Deutschland ausgebildete Bäcker sind im Ausland sehr geschätzt, denn im Ausland gilt Deutschland als DAS Land der Brotkultur. In Kombination mit guten Noten und Englischkenntnissen steht Ihrem Traum, im Ausland zu arbeiten nichts mehr im Wege. 

11. Vorteile zur Selbstständigkeit

Sie haben die Möglichkeit Ihr eigenes Unternehmen zu gründen oder ein bestehendes zu übernehmen. Derzeit kommen weniger junge Leute nach als es Betriebe gibt, die altersbedingt übergeben werden müssen. Sie haben nach erfolgreichem Abschluss der Meisterprüfung die besten Voraussetzungen, um sich selbstständig zu machen. Sie können z.B. ihre Meisterausbildung in Teilzeit oder auch in Vollzeit absolvieren. 

 

Viele Bäckerschulen bieten den Meisterkurs sogar in Kombination mit dem Betriebswirt HWK an. Somit erwerben sie innerhalb kurzer Zeit die Top Qualifikationen im Bäckerhandwerk.

12. Der bäcker, ein beruf mit tradition und ehre

Der Beruf des Bäckers gilt als einer der traditionellsten Handwerksberufe und ist mit viel Handarbeit verbunden. 

Das Bäckerhandwerk ist mindestens seit der Zeit Karl des Großen (768-814) bekannt. Schon die alten Ägypter (2650–2000 v. Chr.) kannten bereits die Funktionsweise von Sauerteig und stellten mindestens 16 verschiedene Sorten Brot her. Es erfüllt einen Bäcker mit Stolz solch ein traditionelles Handwerk auszuüben, in dem Wertschöpfung eine große Rolle spielt und tatsächlich etwas erschaffen wird, das der Gesellschaft einen Mehrwert bietet.


Bäcker und Bäckerinnen melden sich zu Wort

Caro M

Es ist einfach ein wunder-bares Gefühl etwas mit seinen Händen zu erschaffen was jeder Mensch Tag täglich isst und ein Hauptnahrungsmittel ist. Vor allem wenn dies alles ohne Convenience geschieht. Der Duft am morgen in der Backstube ist herrlich und man geht nach Feierabend nach hause mit einem Gefühl etwas gutes getan zu haben.

Michelle L

Es ist HANDwerk im eigentlichen Sinne. Vom Korn bis zum fertig gebackenen Produkt, es ist alles eigene Arbeit, mit den eigenen Händen geformt und hergestellt. Man kann sein Werk und seinen Erfolg sehen und er wird bestätigt durch die Kunden, die wir mit unseren frischen Backwaren glücklich machen, die es noch zu schätzen wissen, was diese Arbeit und Qualität an Wert hat. Ich habe zwar nicht direkt Bäcker gelernt- bin aber seit Sommer in der Backstube tätig, lerne stetig und ich möchte nichts anderes mehr machen.

Florian S

Das tolle am Beruf ist das man als Bäcker schon nach kurzer Zeit sein Ergebnis sieht und nicht Tage oder Wochen an einem Projekt arbeitet . Des weiteren kann man mit dem Bäcker Beruf auch gut Erfahrungen weltweit machen .

Annette S

Ich bin kein Bäckerer, aber die Besitzerin eines kleinen Studentenkaffees mit 50 % Backwaren , 30 % belegten Brötchen und Kaffee...... ich habe früher bei einer Bank gearbeitet, es war nicht kreativ, heute kann man sich austoben in belegten Brötchen, neuen Kreationen, Deko, Schilder, Idee.... neue Produkte, das ist auch ein Vollzeit job


...

Jule F

Man erschafft etwas. Es ist nicht für die Ewigkeit, aber man macht andere damit glücklich. Dass man jeden Tag aufs neue sieht, wie etwas vor seinen Augen und durch seine Hände entsteht, das können einem nicht viele Jobs geben. Das Produkt der Arbeit ist sonst eher abstrakt und nicht greifbar. Es gibt (mir zumindest) eine sehr große Befriedigung, diesen greifbaren Sinn seiner Arbeit zu sehen. Jeden Tag aufs Neue. Und man kann mit diesem Beruf die Welt erobern und erkunden! Ich selbst war zwei Jahre im Ausland und das ist so verdammt einfach als deutscher Bäcker.

Linda G

Ich hoffe, ich finde die richtigen Worte... es ist einfach schön einen Teig herzustellen, alleine was die Rezeptvielfalt betrifft gibt es Tausend Möglichkeiten. Du kannst dich selbst ausprobieren. Außerdem siehst du Nachts auf dem Weg zur Arbeit die tollsten Sternenhimmel und Sonnenaufgänge. 😍Ach ich mag ihn ja so meinen Beruf😊💜 Das sind so ein paar Gedanken dazu. Grüße😊

Verena M

Ich bin jetzt im 2. Lehrjahr und es ist einfach gut zu sehen wie man vom Mehl bis zum fertig Produkt alles von Hand macht. Ich finde man sollte das Handwerk vom Bäcker fördern sonst sterben sie aus und es wird nur noch die billig Industriebäcker geben und das wäre sehr schade. Bäcker ist ein traumhafter Beruf auch wenn viele die Arbeitszeiten abschreckt. Wenn man zum Handwerksbäcker geht weiß man dass man kein Fertigprodukt bekommt sondern ein Brötchen das mit Liebe produziert wird.

Mellmell D

Hallo ich bin 18 und lerne Grad Bäcker. Ich finde es ist ein schönes Gefühl einem Kunden morgen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern in dem man frische Backwaren anbieten kann der Beruf ist vielseitig nicht nur Brot Brötchen sondern auch Torten Kuchen und viel verschiedenes Kleingebäck. Ich finde es richtig geil zeitiger Feierabend zu haben als andere. Und es ist auch interessant andere Backkulturen kennen zu lernen. Man kann seine Kreativität mit einbringen. Man ist an der "Quelle" um frische Backwaren mit nach hause zu bringen wo sich Oma freut auf frischen Kuchen. Das ist meine Ansicht zu dem Beruf


Steffen L

Der Beruf ist kreativ, vielseitig und herausfordernd.

Man sieht was man geschaffen hat...und kann es auch essen....OK...war ein Scherz ...

Man verarbeitet natürliche Rohstoffe, an denen man sich erfreuen kann..wie aus daraus schmackhaftes gebacken wird.

 

Da N

Backen ist Liebe 😍....und der Duft von frischem Brot und Gebäck ist auch nach Jahren als Bäckerin einfach herrlich ☺ und man weiß was alles drin ist ,weil man alles selbst mit natürlichen Rohstoffen herstellt ....besser geht's nicht....wer will schon aufgebackenes Zeug von irgendwo.

Simi K

Für mich ist der Beruf des Bäckers der geilste Beruf den es gibt. Er ist kein Beruf sondern eine Berufung. Eine Leidenschaft. Der Gedanke, den Menschen mit einem guten Brot oder Brötchen den Tag zu versüßen und zu hören dass es lecker war, macht mich glücklich und stellt für mich den Sinn meines Berufes dar!

Suesse M

Mit gutem Gewissen sagen zu können, dass kein versteckter Mist enthalten ist und sich daran hält!!!

Lars W

Backen ist Kunst !! 😎


Maria K

Warum? Leider schätzen diesen Beruf viele Leute heutzutage nicht mehr bis sie mal sehen wie schwer und anstrengend dieser Beruf ist. Ich z.B. will jeden morgen frische Brötchen und keine vom Discounter . Die schmecken besser und bleiben länger frisch .... Ich weiß was das für ne Arbeit macht und liebe diesen Beruf trotzdem

 

Michaela P

Ich bin Bäckerin geworden weil es 1. Familientradition ist ,obwohl ich die erste Frau war die diesen Beruf erlernt hat 

2. Weil ich mit meinen Händen gute Dinge herstellen kann

3. Weil ich gerne der Menschheit diene ,deshalb unterstütze ich lieber kleine Betriebe als einen Discounter.

4. Leider darf ich meinen Beruf aus Gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben,aber mein Bruder führt die Tradition weiter

 

Lene F

Weil es mich stolz macht und ich mir eine Welt ohne richtige Brote und Frühstücksbrötchen und Kuchen zum Kaffe und und und einfach nicht vorstellen kann/ will. Handwerk rockt

Hans O

wenn ich die Mitbürger morgens zum Job rennen sehe , habe ich schon den Erfolg meines frühen aufstehens in der Tasche. 

Werner  S

Gibt es etwas schöneres als jeden Tag den Kunden Spaß im Mund zu machen ?? Ich sage jungen Menschen immer,= Das der Bäckerberuf Kreativ und sehr Interessant ist und das ganze Leben lang ausgeübt werden kann -und was sehr wichtig = ist er ernährt die Familie: Ich weiß wo von ich rede, ich habe von der Lehre mit 14 Jahren bis zur Rente mit 65 Jahren in diesem schönen Beruf gearbeitet und konnte meine beiden Kinder studieren lassen und für ein eigenes Haus und eine Eugentumswohnung hat es auch gereicht und nun genieße ich mein Rentnerdasein im Kreis gleichgesinnter Kollegen in Lemgo und Detmold.


Jörg und Jannine G

Ich bin seit 16 Jahren Bäckermeister habe davon 13 Jahre als Reisebackmeister gearbeitet und über 400 Betriebe kennengelernt und in allen war eines gleich , die Passion die Ideen die da hinter stehen der eine macht es gut der andere schlecht ........der Grund warum ich diesen Beruf liebe und warum ich selber einen Betrieb habe , ist die Leidenschaft jeden Tag gesunde und nachhaltige Gebäcke herzustellen mich auf Außentemperaturen einzustellen die Teigführung zu ändern mit den Temperaturen zu spielen , natürlich sind viele Abläufe jeden Tag gleich aber dennoch ist dieser Beruf so facettenreich und so abwechslungsreich das ich ihn immer wieder lernen würde, nur müssen wir als Chef oder Inhaber das ganze auch attraktiv für junge Menschen gestalten damit meine ich vernünftige Löhne und vernünftige Arbeitszeiten nicht so wie in den 80 Jahren wo alle nur ausgenutzt wurden , ich wünsche allen meinen Kollegen da draußen einen schönen Tag.

Karl H

Als ehemaliger selbständiger Bäcker/Konditor und heutiger Rentner backe ich ehrenamtlich in einer Realschule in Neuss mit Schülern. Mein Argument Herr Keller. Die Jugend sollte mehr im Vorfeld über den Beruf praktisch erfahren. Wenn sie in EIGENER Initiative Backwaren herstellen und ein wenig mit Theorie unterstützt werden, bleibt der Erfolg nicht aus. In meiner "Laufzeit" habe ich zwei in der Bäckerlehre (einer hat gerade die Gesellenprüfung bestanden) und eine Konditorin mit Auszeichnung bestanden

Alfa

Ich finde Bäcker (selbständig) zu sein toll, weil

 

- was gibt es schöneres, als den ganzen Tag Ballen kneten  :laugh:


- habe So und Mo frei  :D


- Ich habe 4 Wochen Betriebsurlaub  8)


- verdiene einen Haufen Geld als Selbstständiger :-\


- Mitarbeiter sind im gut drauf und kommen gerne zur Arbeit :)


- ich kann machen, was ich will, was andere raten, ist mir sch... egal  :P

selbständiger Bäcker sein ist einfach geil

es soll aber Bäcker geben, wo es nicht so lustig ist, hab ich aber nur gehört

Michael K

 

Für mich ist der Bäckerberuf eine Berufung. Es macht mir sehr viel Spaß im Team zu arbeiten und gemeinsam tolle Backwaren zu produzieren.

Die Arbeitszeit ist meines Erachtens sehr vorteilhaft. Früh anfangen, zeitig Feierabend haben. Der Umgang mit natürlichen Rohstoffen und die vielseitige sowie kreative Arbeitsweise die der Bäckerberuf zulässt, begeistern mich immer wieder aufs neue. Ein toller Beruf, bei dem das Ergebnis seines Könnens einem jederzeit vor Augen geführt wird. Lernt einen ordentlichen Beruf, werdet Bäcker.


Jan E

Die Welt steht einem mit dem Beruf offen. Ich war als Bäcker in Norwegen und Canada unterwegs. Der Beruf ist weltweit gefragt und wenn man etwas flexibel ist, findet man überall eine Stelle. Man kann kreativ sein und es gibt so viele Möglichkeiten sich beruflich weiter zu bilden. Ich würde es definitiv wieder lernen!!!!!

Christian F

Ich bin gerade auf Weltreise und verbinde das auch irgendwie mit meinem Beruf ich habe so viele neue Backwaren kennengelernt die man Zuhause nach backen kann und damit Menschen begeistern kann

Mutzel M

Es ist Handwerk wie es sein sollte. Man sieht sein Produkt von den Rohstoffen bis es die Produktion verlässt!

Uwe

ich bin gerne Bäcker , mit 16 Jahren wollte ich schon Bäcker werden ,,,ich mache ein Job solange er mir Spaß macht ,,,, wenn ich keine Lust mehr habe mache ich etwas anderes , so habe ich es immer gehandhabt.

Inselbäcker

ich finde die Idee mit diesem Thread von Dir toll

 

-man sieht jeden Tag was man geleistet hat, Erfolg und auch leider mal Misserfolg

- nachmittags frei für Hobby und Familie

- unser Beruf ist krisensicher, zur zeit mehr denn je

- man kann weltweit als guter deutscher bäcker erfahrungen sammeln

- Beruf ist abwechslungsreich, zumindest bis zu einer bestimmten Betriebsgröße

- relativ wetterunabhängig



Wir hoffen Ihnen hat der Artikel gefallen. Gerne können Sie in den Kommentaren weitere Argumente nennen.Das würde uns wirklich sehr freuen.

 

Ihr Teigdesigner Team

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Kommentare: 8
  • #1

    Sternebäcker (Sonntag, 06 November 2016 17:34)

    Hallo Ihr Teigdesigner, ich habe Ihren Artikel aufmerksam gelesen und ich bin begeistert. Ich finde Ihren Artikel super und hilfreich, ich hoffe sehr viele Menschen lesen den Artikel und erfahren die Vorzüge unseres tollen Handwerks. Ofenwarme Grüße aus dem verschneiten Erzgebirge und weiter so :-)

  • #2

    Bäcker (Dienstag, 08 November 2016 15:37)

    Punkt 7 ist schonmal ein Witz. Klar, gegessen wird immer, aber immer mehr kleine Bäcker müssen schließen, Arbeitsplätze gehen verloren und immer mehr Großfilialen mit Aufback-Billigprodukt aus Osteuropa und neuerdings sogar aus China breiten sich aus.
    Ein ganz großer Punkt gegen den Job als Bäcker: die mieserable Bezahlung. In Berlin liegt der Tariflohn derzeit bei 11,46€. Lächerlich! Und viele Arbeitgeber unterwandern diesen Lohn sogar noch. Ich kenne mind. einen Betrieb, der zahlt sein Fachkräften(!) gerade mal den gesetzlichen Mindestlohn.

  • #3

    Real Baker (Dienstag, 08 November 2016 17:15)

    @Bäcker, hör bitte auf zu jammern. Klar gibt es Bäcker, die vom Markt verschwinden. Manche zu recht, weil sie nicht verstanden haben, wie sich die Welt verändert und was Kunden heute erwarten. Dies erkennt man oft daran, dass sie jammern statt ihre Chancen zu nutzen. Guten Bäckereien geht es sehr, sehr gut, sie bezahlen ihre Leute sehr ordentlich und entwickeln sie in Weiterbildungen weiter. Einfach mal unter www.akademie-weinheim.de schauen, was da so angeboten und offenbar auch gebucht wird. Es herrscht Fachkräftemangel in der Branche und die Chancen für junge Bäcker sind riesig wie nie, national wie international. Insofern @Teigdesigner: tolles Statement, Bäckerstolz statt Gejammer!

  • #4

    Ralf (Mittwoch, 07 Dezember 2016 15:11)

    Ganz toller Beitrag Herr Keller, ich habe Ihren Artikel mit großer Freude gelesen. Wird Zeit das unser Handwerk in der Öffentlichkeit positiv dargestellt wird. Ralf

  • #5

    Semmelbrösel (Samstag, 17 Dezember 2016 21:27)

    Nice

  • #6

    Brotbäcker Uwe (Mittwoch, 25 Januar 2017 18:03)

    Endlich mal positive Nachrichten über unser Handwerk. Ich bin auch stolz Bäcker zu sein. Retter des Morgens und Helden der Nacht :-)

  • #7

    Thomas (Montag, 01 Mai 2017 15:55)

    Bin seit 33 Jahren Bäcker ,in den 80zigern War es noch OK im Bäckerhandwerk zu arbeiten, seid dem Wirt das Bäckerhandwerk immer schlechter und Unacktrativer. Die Arbeitsbedingungen verschlechtern sich immer mehr. Wegfall des Nacht Backverbottes ,Kürzungen der Zuschläge ,keine Freien Feiertage mehr ...Und was nützt es frühe Feierabend zu haben wenn der Freundeskreis am Arbeiten ist und dies Abends und am Wochenende unterwegs sind und man selber früh zum Schlafen oder zur Arbeit geht.!

  • #8

    Siggi (Freitag, 19 Januar 2018 14:17)

    Genauso wie Thomas sagt ist es!